Analyse

Sie haben eine Kündigung oder einen Aufhebungsvertrag von Ihrem Arbeitgeber erhalten?
Wir betrachten gemeinsam mit Ihnen intensiv die Ausgangslage und analysieren arbeitsrechtlich fundiert Ihre Möglichkeiten.

Zu unseren Leistungen

Beratung

Aus der Analyse der Fakten und Ihrer Ziele geht die strategische, rechtliche Beratung hervor. Wir erarbeiten mit Ihnen Erfolg versprechende Vorgehensweisen für die Verhandlung mit dem Arbeitgeber.

Zu unserem Prozessablauf

Begleitung

Wir setzen uns für Sie, Ihre rechtlichen Ansprüche und Ihre definierten Ziele ein. Sowohl in direkten Verhandlungen mit dem Arbeitgeber als auch vor dem Arbeitsgericht. Das ist unsere Stärke.

Nehmen Sie Kontakt auf

Kündigungsschutz in Hamburg

kündigungsschutz-hamburg.com
Das sind wir, die Anwälte Torsten Lemke und Raphael Lugowski (l). Langjährige Praxiserfahrung und individuelle Spezialkenntnisse auf dem Gebiet des Arbeitsrechts machen uns zu Ihren kompetenten Beratern, wenn es um Kündigungen, Abfindungen, Aufhebungs- und Abwicklungsverträge oder sogar insolvenzarbeitsrechtliche Ansprüche geht. Dabei stehen die direkte, offene und insbesondere verständliche Kommunikation mit Ihnen als Mandanten im Zentrum unserer Tätigkeit.
Wir verfolgen bei unserer Beratung einen ganzheitlichen Ansatz, so dass immer auch steuerrechtliche, betriebswirtschaftliche und zukunftbezogene Aspekte mitberücksichtigt und begleitet werden.

Leistungen

Aktuelles

05.01.2018

Die heimliche Aufnahme eines Personalgesprächs rechtfertigt eine fristlose Kündigung

Heimliche Aufnahme mit Folgen

LAG Hessen (Urt. v. 23.08.2017 – 6 Sa 137/17):

Nimmt ein Arbeitnehmer heimlich mit seinem Smartphone ein zwischen Vorgesetzten, Betriebsrat und ihm geführtes Personalgespräch auf, kann eine fristlose Kündigung wirksam sein.

“Faule Mistkäfer” und “Low Performer” nannte ein Arbeitnehmer seine Kollegen. Als Arbeitgeber und Betriebsrat zum Personalgespräch luden, zeichnete er dieses heimlich auf – und verletzte Persönlichkeitsrechte.

Lesen Sie hier die Details des Urteils des LAG Hessen.

16.10.2017

Neues von der gesetzlichen Unfallversicherung: Wenn ein Spaziergang zum Arbeitsunfall wird…

Spaziergang während der Reha kann Arbeitsweg sein.

Am 29.08.2017 hatten wir über den Fall eines Versicherten berichtet, der auf dem Weg zur Arbeit auf einem sog. Abweg unterwegs war und dabei in einen Unfall verwickelt wurde; laut Bundessozialgericht handelte es sich dabei nicht um einen Arbeitsunfall und es wurden keine Versicherungsleistungen gewährt. Der Sachverhalt kann hier in Gänze nachgelesen werden.

Das SG Düsseldorf hat zwischenzeitlich eine Entscheidung vom 20.06.2017 (AZ: S 6 U 545/14) veröffentlicht.

Um was ging es:

29.08.2017

BAG: Der Einsatz eines Keyloggers ist unzulässig!

Keylogger meist unzulässig. Foto: Dobberstein-Fotografie

Eine neue Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts zum Thema Verwertung heimlich gewonnener Erkenntnisse, dieses Mal war ein sog. Keylogger das Übel.

 

Zunächst mal: Was ist überhaupt ein Keylogger?

Ein Keylogger ist ein „Tasten-Protokollierer, d.h. …

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14.07.2017

Kann ein Arbeitnehmer einen Arbeitgeber dazu zwingen, das Zustimmungsersetzungsverfahren nach § 99 Abs. 4 BetrVG durchzuführen?

Foto: Dobberstein_Fotografie

Überraschenderweise: JA!

Aber: Nur, wenn besondere Umstände vorliegen und damit eine Selbstbindung des Arbeitgebers zu unterstellen ist.

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09.06.2017

EUGH bestätigt Bestand von dynamischen Bezugnahmeklauseln bei einem Betriebsübergang nach § 613a BGB:

EuGH – Urt. v. 27.04.2017, Az.: C-680/15 und C-681/15

Ausgangspunkt sind arbeitsvertragliche Regelungen, wonach Tarifverträge „in ihrer jeweils geltenden Fassung“ anzuwenden sind.

Im Zusammenhang mit einem Betriebsübergang bestand Streit über die Frage, ob eine solche Bezugnahmeklausel auch hinsichtlich ihrer dynamischen Wirkung Anwendung findet mit der Folge, dass ein Betriebserwerber auch zukünftige Änderungen, wie beispielsweise Lohnerhöhungen, mitzutragen hat.

Die Kläger waren Angestellte eines kommunalen Krankenhauses und beanspruchten die Feststellung, dass die “dynamische Bezugnahme auf die für ihr Arbeitsverhältnis einschlägigen Tarifverträge auch nach den Betriebsübergängen im Arbeitsverhältnis zum neuen Arbeitgeber weiterhin gilt“.

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22.05.2017

Kündigungsschutzklage

Foto: Dobberstein_Fotografie

Das Wichtigste zuerst: Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben nach Erhalt einer Kündigung 3 Wochen Zeit um die sog. Kündigungsschutzklage zu erheben, dies gilt auch, wenn es um eine Änderungskündigung geht.

Die Kündigungsschutzklage muss schriftlich oder zu Protokoll der Geschäftsstelle beim zuständigen Arbeitsgericht erhoben werden.

Im Rahmen einer Kündigungsschutzklage prüft das Arbeitsgericht, ob die ausgesprochene Kündigung wirksam ist.

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22.05.2017

Abwicklungsvertrag

Brücke Kehrwiederspitze / Dobberstein_Fotografie

Die Begriffe Abwicklungsvertrag und Aufhebungsvertrag werden gerne verwechselt, vertauscht oder für gleichwertig angesehen. Dem ist jedoch nicht so.

Natürlich kann man im Rahmen eines Aufhebungsvertrags auch gleich eine Abwicklungsvereinbarung integrieren und oftmals decken sich die Inhalte beider auch.

Aber: Einer Abwicklungsvereinbarung geht eigentlich eine Kündigung voraus, egal ob arbeitnehmer- oder arbeitgeberseits.       weiterlesen

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